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SMOKERS CLUB 02/2004
Der Berliner Sänger, Songwriter, Musiker und Entertainer liebt die kleinen und großen Genüsse zwischendurch. Ganz im Geiste seiner Helden Dean Martin und Frankie Boy schätzt er es, nach einem arbeitsreichen Tag am Klavier und dem Komponieren neuer Songs, oder nach einem Auftritt mit seiner Band in einer stilvollen Bar einen guten Malt Whisky samt Zigarre zu genießen. Sänger und Zigarre rauchen? Aber ja. Warum nicht? Lenard Streicher schätzt die Atmosphäre einer Hotel Lounge oder Bar, weil sich dort Entspannung und Gelassenheit mit Melancholie und Einsamkeit paart – die idealen Zutaten für einen Roman von Raymond Chandler, Charles Bukowski oder Ernest Hemingway. Dazu der passende Soundtrack von Chet Baker oder Billy Holiday, und Lenard Streicher ist in seiner Welt. Oft holt er aus solchen Situationen die Ideen für seine Songs, die sich zwischen purer Lebensfreude und Melancholie bewegen.
Lenard Streicher ist in Berlin geboren, aber zwischen der Nordseeinsel Amrum und Berlin aufgewachsen. Diese beiden Extreme: auf der einen Seite das Dorf, umgeben von Natur, Strand und Dünen mit seiner Ruhe und Gelassenheit und auf der anderen Seite die Großstadt mit ihren rauen und kantigen Seiten und ihrer Rastlosigkeit haben ebenso die Kindheit wie auch seine heutige Sicht der Dinge geprägt. Trotz junger Jahre ist Lenard Streicher musikalisch ein alter Hase. Mit 5 Jahren bekam er die ersten klassischen Klavierstunden, aber so recht zu Hause fühlte er sich in der Klassik nicht. Mit 12 entdeckt er Blues, Rock´n Roll und später Swing und Jazz, und das Lebensgefühl hinter dieser Musik steckt ihn an. Lenard Streicher gründet seine erste Band, und die Leidenschaft bekommt ein Ventil.
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